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Eine Ideenschmiede mit Reitstock und Lünette. Wer sich frischen Gedankenwind wo auch immer hin blasen möchte, kann es hier tun. Die Idee von Capablanca, Schach als Fach in den Schulen zu lehren, ist großartig.



NoSim - Technologie
Alle notwendigen und technischen Informationen in Kurzfassung können hier bezogen werden. Die Idee eines NoSim oder SIM-losen Mobilfunkgerätes ist nicht neu wird aber in keiner bekannten Literatur ausführlich behandelt.

Daher zunächst die Frage warum eigentlich nicht?

Um die Idee zu realisieren müssen zwei Größen mit einander eng kommunizieren: Netzbetreiber und Endgerätanbieter. Seitens der Endgerätehersteller wäre es vermutlich eine vorteilhafte Tendenz die SIM Karten wegzulassen, da es kostbaren Volumen der immer kleiner/größer werdenden Geräte verschlingt. Dies technisch zu realisieren bedarf nur einer Änderungen in der Software. Für die Netzbetreiber wird es schwierig ohne vertragliche Bindung die Kunden zu halten, den auch die letzte Hürde sich eine SIM Karte zu kaufen entfällt. Wir werden sehen.

Zukunft

Vermutlich wird diese Idee "nie" umgesetzt oder durch noch eine Weiterentwickung ersetzt z.B. Gmail Account. In dieser hinsicht wird die Telefonnummer überflüssig und man ruft nur @googlemail ans siehe Hangouts.

How to use?

1. Log in your Gmail Account
2. Go to - http://www.google.de/mobile/
3. Search for your provider AT&T - http://www.google.de/mobile/att
4. Add your data and options: prepaid or contract
5. Get the GMobile App from the Playstore and connect via Wifi
6.  The application will set your mobile connection
7. Enjoy without SIM

#2014 Update

Apple hat eine Möglichkeit zur einer simlosen Nutzung in die iOS 8 Software implementiert.

#2015 Update

Mein Pessimismus zahlt sich nicht aus und die Technologie wird 2016 von der Telekom umgesetzt mit einer eSIM. Apple war der Vorreiter und Samsung schließt sich an, andere werden folgen. Somit schlissest sich der Kreis und das für die RFH-Köln entwickeltes Konzept wird wahr.




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TNG Trafic - Navigation - Gateway

In diesem Projekt geht es darum, die vorhandene und kommende Technologie für die Optimierung der Verkehrsflussregelung einzusetzen und dabei den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.
Immer weiter wachende Städte bedeuten mehr Straßen, mehr Verkehrsaufkommen und insgesamt eine höhere Verkehrsdichte. Dabei treten hauptsächlich diese Probleme auf:

  • das Aufstauten des Verkehrs und die dabei verursachten mehr Emissionen              
  • Lärm der stehenden Fahrzeuge, der sich wie eine Meute im Stadion weiter addiert     
  • Übermüdung durch das ständige anfahren und abbremsen                                
  • höhere psychische Belastung und Konzentrationsverlust des Fahrzeugführers           
  • erhöhter Verschleiß der mechanischen Elemente des Fahrzeugs                         
  • und weitere Faktoren, wie Termindruck und alle Aspekte des täglichen Lebens         

Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken bieten sich aus meiner Sicht zwei Lösungen an: Das erste Basiert auf dem bereits vorhandenen öffentlichem Nahverkehrssystem und das Zweite beschäftigt sich mit der Verkehrssystemregelung. Trotz der hohen Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel wächst die Anzahl der Personenkraftfahrzeuge immer weiter. Dieser Vorgang ist nicht sonderlich überraschend, den die Preise für die Anschaffung eigener vier Räder, neu oder gebraucht, sind verhältnismäßig gesunken. So bekommt man im Extremfall einen Kleinwagen mit einer brauchbaren Ausstattung unter 10.000€ frisch aus der Verpackung oder ein ähnliches, älteres Objekt im fahrbarem Zustand für unter 1.000€. Zudem hat sich die gesellschaftliche Entwicklung zum individuellen hin aus dem gemeinschaftlichen heraus verstärkt, was diese These bekräftigt.

TNG - Theorie 

Das Prinzip der „Verkehrsfluss – Navigationssystem – Schnittstelle“ ist auf den ersten Blick recht simpel.   Im Idealfall stelle man es sich das so vor, dass jede mit Ampelanlagen besetzte Kreuzung mit einem kleinen Sender ausgestattet wird und mit dem Fahrzeug kommuniziert. Da statistisch gesehen ab 2006, 60% der Fahrzeuge ein Navigationssystem und 99,9% der Fahrzeugführer einen UMTS/GPS fähiges Mobiltelefon besitzen kann mittels einer Software die Verbindung zwischen diesen oder anderen zahlreichen Schnittstellen hergestellt werden. Weiterhin werden die Daten an ein zentrales oder peripheres Steuerungssystem weitergeleitet, verarbeitet, zwischengespeichert und zurückgeschickt. Die Software errechnet mittels der vorhanden Daten und Abweichungen einen optimalen Verkehrs bzw. Ausweich- oder Notplan aus. Diese Daten werden über die Sender / Navigationssysteme in Echtzeit aktualisiert und an den Nutzer weitergeleitet. Somit erhält jeder Fahrzeugführer Daten zur optimalen Geschwindigkeit, aktuellen Verkehrssituation und auch z.b zur Schaltzeiten der Ampelanlagen. Mit diesem System eröffnet sich eine spektakuläre Bandbreite an Vorteilen und Möglichkeiten, die einem Fahrzeugführer eine Art der Hilfe und keine Kontrolle anbieten.

Ortung

Seit Anfang der 80er wird das weit verbreitete Ortungs- und Navigationssystem GPS (Global Positioning System) zur Positionsbestimmung genutzt. In den Anfängen für das US - Militär und heutzutage für jeden, der einen GPS - Empfänger besitzt kostenlos zugänglich. Für das eigentliche Navigieren muss der Empfänger von mindestens drei Satelliten erfasst werden. Durch eine Umrechnung der Achsen, der Signalstärken der verfügbaren Satelliten und der Erdrotation kann die Position bis auf wenige (cm) genau ermittelt werden. Zusätzlich dient das anlaufende Programm „Galileo“, so wird das europäische Projekt der eigenen Satellitennavigation genannt, der Unterstützung und Unabhängigkeit von dem US-amerikanischen NAVSTAR-GPS und dem russischen GLONASS-Systeme. Weiter Systeme basieren, wie auch die Smartphones (update 2010), auf Lokalisierung durch das Mobilfunknetz in Frequenzen von 900 Mhz und 1800 Mhz, aber auch andere Frequenzen, Internet oder Distanzsensoren für die Nahfeldkommunikation können eingesetzt werden.

Antriebe 

Hierbei möchte ich nicht auf die besten Anriebe eingehen, sondern darlegen, dass das o.g System insgesamt den Energieverbrauch deutlich senken kann. Hand aufs Herz oder Finger in den Mund oder wo auch immer Ihr Gefühlsorgan sich befindet, man fühlt das es bei der Fahrzeugindustrie irgendwas nicht koscha ist. Abgasnormen, die 20 Jahre brauchen um umgesetzt zu werden. Elektrofahrzeuge, die angeblich nicht sicher oder nicht serienreif sind, obwohl in den 1920 diese großflächig als New Yorker Taxen eingesetzt wurden. Oder die Tatsache, dass ottomotorangetriebene „Topmodelle“, Ende des 19. Jahrhundert, 10l/100km verbraucht haben lässt einen stutzig werden. Gut, die Fahrzeuge fuhren mit max. 20km/h, konnten nur 2 Personen befördern und haben nur 300 Kilo gewogen. Aber sind wir wirklich nicht in der Lage nach über 100 Jahren der massivsten technologischen Entwicklung mehr Leisten zu können? Konsequenterweise wenn nicht die Fahrzeuge sparsamer werden sollen muss man an anderen Ecken Energie einsparen. Es ist auch einleuchtend, dass eine Masse ständig zu beschleunigen wesentlich mehr Energie bedarf als diese in konstanter Bewegung zu halten, die physikalischen Formeln und Radnbedinungen erspare ich an diese Stelle hier. Somit wenn Sie, ähnlich Autobahn, im innerstädtischen Bereich ständig in Bewegung bleiben verbrauchen Sie weniger von kostbaren und begehrten Rohstoffen und sind schneller am Ziel.

Sicherheit

Wissen ist Macht und Informationen zu erhalten heißt: sich sicherer und ruhiger zu fühlen. Ein über die gesamte Verkehrssituation und zur Schaltzeiten der Ampelanlagen informierter Fahrer wird sicherlich weniger dazu neigen zu drängen und die Geschwindigkeiten zu überschreiten. Die Folgen sind bekannt. Missbrauchs oder Fehlers im System, vorsätzlich oder nicht, können ein Verkehrschaos auslösen. Daher muss das System nicht nur über die höchsten Sicherheitsmaßnahmen verfügen sondern auch höchst zuverlässig funktionieren. Aber auch die Information über Unfälle können mit dem mittels TNG weitergeleitet werden sowohl an den Fahrzeugführer als auch an die entsprechenden Behörden, was nicht nur die Zeiten der Rettungseinsätze in schwierigen Verkehrslagen deutlich reduzieren würde, sondern auch den Hinweis an die Fahrer rechtzeitig übermitteln würden.

Energie und die Umwelt

Derartige Verkehrsregelung würde den Verkehrsfluss deutlich beschleunigen und somit nicht nur die Fahrzeiten sondern auch den Energieverbrauch ggf. Abgasmengen reduzieren.

Datenschutz

Die Problematik der „Überwachung“ entfällt bei diesem Modell den die einzelnen Nutzer werden nur durch die Art der Fortbewegungsmittel für das System ersichtlich und nicht als Person, h.d Personenkraftfahrzeug, LKW oder Fußgänger bzw. Fahrradfahrer oder ähnliches. Nichtsdestotrotz müssen strenge Regeln für den Datenschutz aufgesetzt werden.
Strahlungsbelastung Über die konkrete Strahlungsbelastung der GPS/UMTS Netze im Bereich 1575,42 MHz -1176,45 MHz liegen momentan keine Daten vor. Allerdings gibt die Studie von der Organisation Bund - Freunde der Erde an : „Durch die höhere Trägerfrequenz von 2000 MHz – 1000 Mhz dringt die Strahlung weniger tief in den Körper ein. Die deutlich höhere Pulsungsfrequenz von 1500 Hz statt bisher 217 Hz (Mobilfunk) ist biologisch verträglicher und macht die Beeinflussung von Gehirnströmen unwahrscheinlicher. “ Dies heißt aber nicht, dass diese Frequenzen im großflächigem Einsatz unbedenklich sind.

Umsetzung

Die Evolution des TNG – Systems soll in drei EVO – Phasen erfolgen. Dies soll den Übergang und Anpassungszeiten der Gesellschaft, der Industrie und er Politik erleichtert. Alle Phasen werden recht überschaubar dargestellt, da technische Einzelheiten für den Überblick nicht von Bedeutung sind. Als Beispiel werde ich die Stadt Köln verwenden, da es die nötige Größe besitzt, als auch mir am besten bekannt ist. Die Einführung soll z.B. 2018 geschehen und bis 2050 abgeschlossen.

EVO 1 (zentrales System)

Als Vorleistung muss eine detaillierte Untersuchung des Verkehrsflusses auf allen Ebenen und in einem Umkreis von 30km stattfinden. Dies betrifft Nah,- und Fernverkehr, sowie alle Schienenfahrzeuge und Personenbeförderungseinheiten. Dabei müssen alle diese Bewegungen koordiniert und abgestimmt werden um ein plausibles Modell zu erschaffen und die geplante Kontrolle sinnvoll einzuleiten. Da wir hier über Erfahrungswerte und eine unzählige Anzahl an Faktoren reden, würden sich Fuzzylogik – Systeme anbieten. Pro Bezirk (9) wird ein Großrechner (GR) in Betrieb genommen, der die nötige Software enthält. Diese GR werden mit allen „wichtigen“ Ampelschaltungen (AA) der (86) Veedel verbunden. Jede AA erhält seine Sensoren und Gedächtnis, das ständig mit den GR interagiert. Alle Fahrzeuge erhalten, je nach Art, einen Vektor zugeschrieben z.B.: (A) für PKW, (C) für Kleintransporter, (B) für Motorad, (D) für LKW und (X) für Sonderfahrzeuge usw. Über die, in die Navigationssysteme der Fahrzeuge integrierte Software erhält der Fahrzeugführer Informationen zu z.B.:

  • auf welcher Fahrspur das Fahrzeug sich bewegen soll     
  • alternative Routen                                      
  • welche Geschwindigkeit optimal ist                      
  • die Schaltzeiten der AA                                 
  • Stau,- und Unfallmeldungen                              

und sendet zugleich mit welcher Geschwindigkeit sich das Objekt bewegt und wo es sich befindet. Diese Information geht in die AA und werden an GR weitergeleitet, dieser ermittelt den besten Wert und sendet es für eine definierte Gruppe zurück. Im Anfangsstadium dient das System als „Orientierung“ für den Fahrer und nicht als Pflicht. Das System soll nur der Übergangsphase dienen, damit der Fahrzeugführer sich an den Informationsfluss gewöhnen kann und in seiner Entscheidungsfähigkeit nicht beeinträchtigt fühlt.

EVO 2 (bipolares System)

DTNG (Decentralized – Traffic – Navigation – Gateway) bedeutet, dass der GR lediglich die Funktion eines Informationsspeicher und die Aufgabe der statistischen Auswertungen übernimmt. Die Berechnung und Kommunikation auf der Straße erfolgt zwischen den Fahrzeugen selber. Dabei muss das DTNG zur Pflichtausstattung jedes Fahrzeuges werden.
Im Zusammenspiel mit den Abstandssensoren und der integrierten Regelung werden auch die AA überflüssig werden, da die Steuerung aus dem Fahrzeug selber erfolgt. Für die Eingewöhnungsphase werden 15-20 Jahre berechnet, wo die AA und GR erhalten bleiben. Sollte ein älteres Modell oder ein anderes Objekt ohne DTNG auftauchen kann es durch andere Teilnehmer über externe Sensoren integriert werden. Letztendlich wird jedes bewegliche Objekt, sei es ein Spaziergänger, Fahrradfahrer oder Tier zu einem zwar anonymen aber festem Bestandteil der Kommunikationskette und kann von System erfasst und in den lokalen Plan integriert werden.

EVO 3 (dezentrales System)

Die letzte Phase muss nicht utopisch sein braucht aber Zeit um akzeptiert zu werden. Zahlreiche Filme, wie iRobot oder „Minority Report“ zeigen wie Fahrzeuge autonom sich in ihrer Umgebung bewegen. Also setze ich mich in ein solches Fahrzeug am Kölner Dom rein und sage: „fahr mich Heim!“. Dank der Daten aus der NSA Datenbank, erkennt es sofort mein Gesicht und meine Stimme hat auch meine Adresse und bucht eine bestimmte Summe von meinem Konto ab. Die eigentliche Umsetzung ist hauptsächlich mit der Softwareentwicklung verbunden, die das zentrale und später das dezentrale System verwalten soll. Software Update für die Navigationsschnittstelle fällt recht simpel aus, wie das BMW (update 2009) mit ConnectedDrive bei den neuen Modelle der Oberklasse vorgemacht hat, aber auch bereits renomierte Navigationsystemhersteller haben haben die öffentliche Dienste in der Übermittlungsgeschwindigkeit überholt. Und letztendlich die Installation der AA im Verkehrsbereich mit der vorhanden Vernetzung ist aus der technischen Sicht recht unproblematisch, jedoch kostenaufwendig.

Ob es so kommt oder anderes den Fortschritt können wir nicht aufhalten. 


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